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Windenergie-Boom in den USA / Deutsche Unternehmen umworben

Original-Pressemitteilung vom 06.02.2006

Am 29. Juli 2005 hat die US-Regierung den Production Tax Credit (PTC), das Steuervergünstigungs-Programm für Windprojekte, um zwei Jahre bis 31. Dezember 2007 verlängert. Der PTC garantiert den Windenergie-Produzenten eine Steuervergünstigung von 1,9 US-Cent pro Kilowattstunde für Windprojekte -  während der ersten zehn Jahre Laufzeit.

Dies ist eine sehr gute Nachricht für die Industrie, sagte AWEA Executive Director Randall Swisher nach der Verlängerung des PTC. Auch für die deutsche Industrie. „Allein auf dem explodierenden Markt der USA wurden in 2005 schätzungsweise 2.500 MW neu installiert“, sagte Thorsten Herdan, Geschäftsführer VDMA Power Systems, im Januar 2006.

Doch nicht nur der PTC beflügelt die Branche. Einzelne US-Bundesstaaten fördern zusätzlich die Windenergie durch Renewable Portfolio Standards. So auch der Bundesstaat Pennsylvania: Bis 2020 sollen sich 18 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien speisen. Gouverneur Edward G. Rendell hat die Förderung entsprechender Technologien zu den wichtigsten Zielen seiner Regierung erklärt.

Ein Förderprogramm in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar steht bereit, um Projekte zu fördern. Einzelheiten dazu wird Daniel J. Desmond, Deputy Secretary, Office of Energy an Technology Development,  in Hamburg bei einer Veranstaltung von windConsultant am 7.3. direkt vorstellen. 

„Erfolgreich in den USA“ ist das Thema des hochkarätigen Seminars, das am 6. und 7. März amerikanische und deutsche Experten vereint. Eingeladen sind alle Hersteller, Zulieferer, Planer und Beteiligungsgesellschaften.

Die Eröffnung übernehmen am 6. März Stephen Miner und Britt Theismann vom Amerikanischen Windenergieverband (AWEA). Die aktuelle politische Situation in den USA und die Politik der AWEA werden dargestellt. Es folgt ein Überblick über die Lage in den einzelnen Bundesstaaten.

„Der amerikanischen Windenergiemarkt aus der Sicht eines deutschen Projektentwicklers“ (Ralf M. Krüger, juwi GmbH) wird danach beleuchtet. Erläutert werden Mentalität, Strommarkt, Netz und Netzzugang, Pachtverträge, Genehmigungen, Stromverkauf, Förderbedingungen, Finanzierung und Bau. Aber auch „Nord-Amerika als Verkaufsmarkt für europäische Firmen“ ist ein Thema (Thomas Brandt, Rudolf Loh GmbH & Co.).

Der US-Anwalt Jim Rosener, Pepper Hamilton LLP, erläutert am 7. März u. a. Lieferbedingungen, Garantiebestimmungen, technische Standards. Der Bundesstaat Pennsylvania präsentiert sich in einem eigenen Vortrag (Wilfred Muskens, Executive Director of the Center for Direct Investment). Die Erfahrungen des Herstellers Gamesa stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Enrique Pedrosa, Marketing Director, Gamesa Eolica.

Rückblick: Programm.

Fotos:

Deputy Secretary Daniel J. Desmond, Pennsylvania

Jim Rosener, Pepper Hamilton LLP

Ralf Krüger (juwi), Stephen Miner (AWEA) und Dr. Peter Ahmels (BWE e.V.)